Die Deutschen Doggen sind nicht einfach nur große Hunde. Sie sind sanfte Riesen. Und genau diese Beschreibung passt.

Deutsche Doggen gehören, unserer Meinung nach, nicht in den Zwinger, sondern immer IN und ZUR Familie.

 

Wesen

Die Dogge ist, obwohl ihr Körperbau etwas anderes erahnen lässt, überaus sensibel. Diese Hunde sind in der Lage die Körpersprache und den Gemütszustand ihres "Alpha´s" genau zu erkennen und darauf zu reagieren. Trennungen von ihren Menschen, ob kurz, ob lang, mag die Dogge nicht. Sie ist derart Bindungsfähig, dass sie sowohl die rechte Hand des Alpha´s als auch der Bewacher und Verteider im Ernstfall ist.

Die Deutsche Dogge gehört zu de Begleit-, Wach- und Schutzhunden. Verlangt werden laut Standarts selbstsichere, unerschrockene, leichtführige und gelehrige Hunde mit extrem hoher Reizschwelle und ohne agressives Verhalten.

Die Dogge nimmt interessiert am Leben ihrer Menschen teil und möchte bei allem und jedem dabei sein. Das Wesen der Deutschen Dogge wird als freundlich, liebevoll und anhänglich beschrieben. Deutsche Doggen haben eine sehr hohe Reizschwelle. Im Umgang mit Menschen und Hunden sind sie sehr verträglich. Auch Katzen und andere Kleintiere mögen sie sehr gern. Manchmal kann sie sich aber auch als sehr stur zeigen.

Für Kinder ist die Deutsche Dogge ein zuverlässiger, liebevoller Freund. Sie lässt sich über die Maßen mit Streicheleinheiten verwöhnen, verhätscheln und spielt auch gern mit Kindern. Man kann sogar in manchen Fällen eine Beruhigung der Kinder bemerken mit denen die Dogge zusammen lebt. Nicht selten schlafen Kind und Hund auf einer Decke.

Herkunft

Schon vor über 400 Jahren besaßen die Assyrer große, schwerfällige, stumpfschnauzige, kurz behaarte Kampfhunde, die als Stammelten der Deutschen Dogge sowie der Englischen Bulldogge, des Mastiffs und der Bordeauxdogge angesehen werden können. Dass diese assyrischen Hunde von der langhaarigen, sonst aber sehr ähnlichen, noch heute lebenden Tibet-Dogge abstammen, kann nur vermutet werden. Wahrscheinlich waren es die Kelten, die die Doggen Urahnen nach England und Irland brachten. Im 2. Jahrhundert kämpften diese "breitmäuligen Hunde Britanniens" in römsichen Zirkuskämpfen die bis dahin als unschlagbar bezeichneten Hunde von Molossis nieder.

Lückenlos und klar lässt sich die Geschichte der Deutschen Dogge vom Anfang des 16. Jahrhunderts an verfolgen. Damals wurden von England her starke, hochläufige Doggen eingeführt, die aus Kreuzungen des breiten Mastiffs mit dem großen irischen Wolfhund stammten. Auch der Windhund wurde eingekreuzt, um der Rasse zu mehr Eleganz zu verhelfen. Obwohl man seit Anfang des 17. Jahrhunderts ihre Zucht in Deutschland selbstständig betrieb, hielt sich der Name "Englischer Hund" bis ins 19. Jahrhundert hinein.

Als Bären-, Eber- und Hirschhunde wurden sie an Fürstenhöfen gehalten, wo die schönsten und stärksten als Kammerhunde mit vergoldetem Halsband neben dem Bett des Herrn, die Leibhunde mit silbernem Halsband vor der Tür des Schlafgemachs bleiben durften. Die übrige Meute hatte sich mit einfachen eisenbeschlagenen Halsbändern zu bescheiden. Alle aber waren zur Jagd gehaltene Gebrauchshunde, die den Kampfbetrieb und die Kraft des Mastiffs mit der Schnellgkeit und Gewandtheit des Windhundes verbanden und neben Wildschwein und Bär schnelle Hirsche zur Strecke brachten. Auch das gefährliche starke Wild wurde damals ohne Gewehr, nur mit den Hunden und der blanken Waffe gejagt. Den Namen Saupacker und Hatzrüden stammen aus dieser Zeit. Zu ihrem eigenen Schutz trugen die Doggen Panzer aus dickgefüttertem Stoff, die mit Fischbeinstäben an der Bauchseite verstärkt waren.

Als die Jagdbräuche sich änderten und die Hetzjagden aufhörten, wurde die Dogge zum begehrten Liebhaberhund. Alte und originale Namen sind Dänische Dogge, Große Dänische Yagd Hund (bis 1888-89), Ulmer Dogge, Great Dane, Grand Danois, Mjohundr/Mjohund/Den Danske Hund, Tanskandoggi und Gran Danes. Als "Deutsche Dogge" wurden sie zum ersten Mal 1878 in Berlin ausgestellt. Otto von Bismarck besaß Doggen, im Kaisserreich wurden die Tiere gelegentlich als Reichshunde bezeichnet.

Die Deutsche Dogge ist eine der größten Hunderassen.

„Die Deutsche Dogge vereinigt in ihrer edlen Gesamterscheinung bei einem grossen, kräftigen und wohlgefügten Körperbau, Stolz, Kraft und Eleganz. Durch Substanz, gepaart mit Adel, Harmonie der Erscheinung, mit einer wohlproportionierten Linienführung sowie mit ihrem besonders ausdrucksvollen Kopf wirkt sie auf den Betrachter wie eine edle Statue. Sie ist der Apoll unter den Hunderassen.“

Widerristhöhe: Bei Rüden mindestens 80 cm, bei Hündinnen mindestens 72 cm. Jedoch sind wesentlich höhere Maße erwünscht.

Gewicht: Zwischen 60 und 80 kg

Farbe: Lackschwarz glänzend, blau, gelb, gestromt.

Durchschnittliche Lebenserwartung: 11 Jahre

Andere Namen: Greate Dane, German Mastiff


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